Antigone

Stationen

Mainfrankentheater Würzburg:
„Amphitryon“ von Kleist, „Der arme Vetter“ von Ernst Barlach, Woody Allen in „Mittsommernachtssexkomödie“, Patric Barlowe „Der Messias“, Karl und Franz Moor aus Schillers "Räubern", Marinelli aus Lessings "Emilia Galotti", Hjalmar Ekdahl aus Ibsens "Wildente"

Deutsch Griechisches Theater Köln: „Medea“ (Rolle: Jason), „Aias21“ (Rolle: Odysseus), „Ödipus auf Kolonos“ (Rolle: Ödipus), „Agamemnon“ (Rolle: Chor, Bote und Aigisthos), "Eumeniden" (Rolle: Orest)/Gastspiel in Thessaloniki und Brüssel, "Weibervolksversammlung" (Rollen: Blepyros und Mann), "Die Schutzflehenden" (Rollen: Pelasgos und Beamter), "Antigone" (Rolle: Kreon)

Schauspielhaus Düsseldorf „König Ödipus“ (Rolle: Chor und Kreon), "Die Schutzflehenden"

Schauspielhaus Köln „Die Perser“ (Rolle: Bote und Xerxes), Theater Oberhausen „Die Vögel“ (Rolle: Ratefreund), Theater Aachen „Migrantenchor“ (Rolle: Deutscher)

Theater der Keller "HEINZ" (Der Abend, an dem Heinz Erhardt nicht auftrat) (Rolle: Heinz)

Theater im Palais "The Act"- Die Clownsnummer (Rolle: Hansen); "HEINZ" (Rolle: Heinz); "Störwerk" (Rolle: Leopoldo); "AUSWEITUNG DER KAMPFZONE" (Rolle: Er); "Der Sandmann" (Rolle: Sandmann), "Jörg Berger - Meine zwei Halbzeiten" (Rolle: Jörg Berger)

Schlosspark Theater Berlin: Dorfrichter Adam, König Lear, Pfleger Warren

Gastspiele in Barcelona, Thessaloniki, Turin, Wien, Athen

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Er
Blepyros
Heinz
Jörg Berger

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als Kreon

und Orest



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Antigone

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König Lear

Dorfrichter Adam

König Lear von Shakespeare
Der zerbrochne Krug von Kleist

"HEINZ (Der Abend, an dem Heinz Erhardt nicht auftrat)"

Stefan Kleinert....brillanter Hauptdarsteller.....Stefan Kleinert schafft es, seinen Heinz bravourös als eine plausible Figur mit vielen Facetten zu entwickeln, die den Zuschauer mitreißt und emotional berührt.....Stefan Kleinert verkörpert genial Heinz...........ein unterhaltsamer Abend ist es, mit einem schreiend komischen und bitteren Stefan Kleinert als HEINZ...Stefan Kleinert gibt den Heinz wortverkrallt, fahrig, nervös - ein virtuoses Nervenbündel.

 

"Die Eumeniden"

Stefan Kleinert ist im Spiel ein sprachlich brillant agierender Darsteller - intensiv und bedrohlich - Stefan Kleinert als Orest ist wunderbar - Er besitzt angenehme, aber dennoch durchdringende Präsenz, strahlt in seiner Rolle entrückte Entschlossenheit aus. Später brilliert er im Rededuell mit Athene und den Erinnyen, wo er sich zum "Bürger" wandelt -

"Ödipus auf Kolonos"

Dass die Inszenierung von Papakastopoulos gelingen konnte, ist allerdings nicht nur seinen eigenen Einfällen und Regienanweisungen geschuldet. Er konnte sich überdies auf ein überaus diszipliniert arbeitendes Ensemble verlassen, das darüber hinaus jede sich bietende Möglichkeit nutzte um zu brillieren. Ein wahres Glanzstück legte Stefan Kleinert mit der Interpretation des Ödipus hin.



 

Schauspieler / Leiter von YAS - Junges Schlosspark Theater

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"Der Heiler"

wieder am 10.12.2017

Monolog von Oliver Bukowski

Zimmertheater Steglitz

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die nächsten YAS-Premieren

"Die Leiden des jungen Werther"

"Ali Baba und die vierzig Räuber"

"Nathan der Weise"

"Tartuffe"

 

Der Heiler von Oliver Bukowski ragt heraus, durch ausdrucksstarke Vortragsweise. Er bewegt sich in einem anspruchsvollem Gebiet und brachte uns nach dem Stück zum nachdenken und diskutieren. Wir bewundern den Schauspieler, welcher wirklich soviel nicht einfachen Text, so toll und ausdrucksvoll vortragen konnte...eine tolle Leistung!

Stefan Kleinert brilliert - ja, das trifft es - er strahlt facettenreich die Persönlichkeit des von seiner Patientin gelinkten Therapeuten aus, der analytisch scharf und durchaus der Selbstkritik und Differenziertheit fähig, nicht recht weiß, wie ihm geschah. Oder war er es, der Täter war? Und doch zugleich Opfer? Beides vereint in einer Person, die intellektuell durchaus sehr fähig, doch auch emotional restgesteuert zu erklären sucht, was nur schwer zu erklären scheint. Wir haben die Möglichkeit, uns ihm empathisch und rational zu nähern und dann - ja am Ende vielleicht auch in Teilen uns selbst zu erkennen als Teil der Kraft, die oft das Gute will und dann auch mal das Böse schafft (Dr.Faust vice versa lässt grüßen). Ein sehr gelungener Abend, der, langsam startend, einen (zu ahnenden) Spannungsbogen aufbaut, gekonnt hält und fesselnd zum Ende führt. Und uns gut unterhalten mit Diskussionsbedarf entließ. Das kann Theater leisten!

Der Heiler von Oliver Bukowski wurde hier auf engstem Raum als Ein - Personen Kammerspiel inzeniert. Daduch entsteht eine interessante Ausgangsituation. Ein Psychotherapeut in der Verteidigung, in der Aussage. Stefan Kleinert spielt das hervorragend und hat dabei eine enorme physische Präsens. Fast scheint es als wären wir Zuschauer die Ankläger, vor denen er sich zu verteidigen hat und doch ist er auch ein Oper.
Wie das alles zusammenhängt? Die schöne Frau, um die sich das Stück dreht, läßt sich sehr gut visualisieren. Das Psychothrapeuten auch nur Menschen sind, haben viele schon immer vermutet, aber bestimmt noch nicht gewußt wie viel Konflikte wieviel Konfusion im Inneren eines solchen Menschen steckt. Hochspannend und definitiv empfehlenswert.

 

Am Bildschirm Licht

Stark gespielt und eine absolut erfrischende Premiere mit neuen Schauspieler Talenten, die gleich in der ersten großen gemeinsamen Inszenierung zeigen wie wandlungsfähig sie sind. Das Bühnenstück "Am Bildschirm Licht" ist ein moderner und gleichzeitig auch Klassischer Plot, der die Neuen Medien mit den Lebenssituationen einer sich findenden Generation kompromisslos konfrontiert.

In den parallel verlaufenden Handlungssträngen geht es um bröckelnde Fassaden bürgerlicher Vorbilder, Verlustangst um die Eltern, Liebe, Eifersucht und Selbstfindung. An sich die Klassischen Themen des Theaters - wenn diese aber auf die neuen Medien wie "Facebook" oder "Twitter" treffen, kann man erahnen welche Eigendynamik sich daraus entwickelt und ganze Freundschaften sowie Existenzen vernichten kann.

Der Dialog Reichtum des Stückes und die verwendete Sprache hat manchmal fast Shakespeare ähnliche Anwandlungen. Wahrscheinlich würde er eine Geschichte in der heutigen Gegenwart nicht anders erzählen. Aber genau dieser Mix aus anspruchsvollen Dialogen, Break Beat Tanzeinlagen bis hin zu Musikvideos, die perfekt in die Dramaturgie eingebettet wurden, hauchen "Am Bildschirm Licht" eine ungeheure coolness ein.

Die Handlung verlangte den neuen Talenten eine extreme Wandlungsfähigkeit ab und das ist dem Regisseur Stefan Kleinert in der Umsetzung perfekt gelungen. Alle sieben jungen Schauspieler haben mich mit ihren Rollen mitgerissen - besonders Lasse Möbus als "Haris", Marlene Wessel als "Fani", Ilker Meric als "Jimmys" und Daniel Wobetzky als aalglatter "Stergios".

Audio Start/Stop:

Texte alternatif

Copyright 2009 Stefan Kleinert